Über mich
Ich bin Alexandra
Ich begleite Menschen dabei, ihre Beziehungsmuster zu verstehen, innere Stabilität zu entwickeln und ihre Beziehungen neu zu gestalten. Seit über zwanzig Jahren, in Gössenheim und online.
Mit dir muss nichts repariert werden. Ich glaube, dass Veränderung dort beginnt, wo du dir selbst mit Freundlichkeit begegnest statt mit Druck. Und dass sie selten laut beginnt. Meistens in einem einzigen Moment, in dem du dir wieder zuhörst.
Wer ich bin
Ein ziemlich lebendiger Mensch
Ich kann mich wahnsinnig für Dinge begeistern, bin neugierig, direkt, herzlich, manchmal herrlich ungeduldig und brauche Freiheit und Entwicklung. Gleichzeitig liebe ich Tiefe. Mich interessieren Menschen wirklich. Mich interessiert das, was unter dem Offensichtlichen liegt.
Ich mag klare Worte und gleichzeitig ganz viel Menschlichkeit. Ich kann über sehr ernste Dinge sprechen und fünf Minuten später herzlich lachen. Genau diese Mischung findest du auch in meiner Arbeit: professionell, ohne steif zu sein. Tief, ohne schwer zu werden. Persönlich, ohne kitschig zu sein. Mutig, ohne zu schreien.
Und einer meiner wichtigsten Sätze überhaupt ist:
Sein statt Funktionieren.
Mein Weg
Ich war lange eine gute Schülerin
Im Leben, in der Suche nach mir selbst, in Coachings, Seminaren, therapeutischen Ausbildungen und im inneren Wachstum. Ich war radikal ehrlich zu mir selbst, habe viel gelernt, sehr viel verstanden und noch mehr reflektiert. Ich wusste um Trigger, um Bindungsdynamiken, um Glaubenssätze, um Persönlichkeitsanteile. Ich wusste, warum ich mich so schwer abgrenzen konnte. Warum ich mich anpasste, obwohl ich es nicht wollte.
Und trotzdem: Theoretisch war ich äußerst klar, praktisch lief ich immer wieder in ähnliche Fallen. Ich fiel in alte Muster, verlor mich im Außen, spürte mich nicht mehr. Diese Kluft zwischen Erkenntnis und Erfahrung, zwischen Kopf und Körper, zwischen Wissen und Werden – sie war kräftezehrend.
Der Wendepunkt kam mit dem Verständnis für das Nervensystem. Mit der Erkenntnis, dass es nicht um noch mehr Wissen geht, sondern um Sicherheit. Nicht um Kontrolle, sondern um Verbindung. Nicht um Optimierung, sondern um Selbstbegegnung. Nicht um Schnelligkeit, sondern um Spüren.
Mein Leben lässt sich heute in zwei Abschnitte einteilen: die Zeit vor meiner Ausbildung zur Nervensystem-Coachin und die Zeit danach. Seitdem bin ich unterwegs. Nicht perfekt. Dafür echt. Ich kann mich heute halten. Ich bin mit mir verbunden.
Heute weiß ich: Veränderung beginnt da, wo ich aufhöre zu kämpfen.
Meine Haltung
Mit dir muss nichts repariert werden
Im Grunde dreht sich bei mir alles um die Frage, warum wir Menschen so sind, wie wir sind, warum wir reagieren, wie wir reagieren, und warum uns bestimmte Muster gerade in Beziehungen immer wieder begegnen.
Dabei geht es mir nie darum, Menschen zu „reparieren“. Mich interessiert vielmehr: Was ergibt plötzlich Sinn, wenn wir verstehen, woher ein Verhalten kommt und wofür es einmal wichtig war? Denn genau dort entsteht für mich Veränderung. Wenn ich mich selbst besser verstehe und auch spüre, was in mir geschieht, entstehen neue Möglichkeiten, wie ich heute mit mir, meinem Leben und meinen Beziehungen umgehen möchte.
Die Menschen, die zu mir kommen, haben häufig schon viel verstanden. Sie sind reflektiert, haben vielleicht schon einiges gelesen, gehört oder ausprobiert und erleben trotzdem: Verdammt, ich lande immer wieder an derselben Stelle. Ich möchte ihnen keine fertige Antwort überstülpen. Ich möchte ihnen helfen, ihre eigene zu finden.
Was mir wichtig ist
Als ich vor einigen Jahren zum ersten Mal in den hohen Norden Skandinaviens gereist bin, dachte ich lange, mich zieht die Freiheit an. Je länger ich darüber nachdachte, desto deutlicher wurde mir, dass mich etwas anderes berührt: die Würde. Die Würde einer Landschaft, die nichts beweisen muss. Die Würde von Menschen, die ihrer Lebensweise treu geblieben sind. Und vielleicht auch die Würde, die ich selbst dort wieder stärker spüre. Weil ich mich für eine Weile nicht über Leistung definieren muss.
Was mich erdet
Wasser. Atemzug. Bewegung
Seit vielen Jahren schwimme ich im Sommer fast jeden Tag 2000 Meter. Nicht, weil ich besonders sportlich bin. Sondern weil ich danach wieder bei mir bin.
Das Wasser nimmt Reize weg. Keine To-do-Liste. Kein Handy. Kein Lärm. Nur Wasser. Atemzug. Bewegung. Immer wieder. Und genau das liebt unser Nervensystem. Der gleichmäßige Rhythmus beruhigt.
Vielleicht kennst du das. Diese Tage, an denen dein Kopf voller Gedanken ist. An denen du gereizter bist als sonst. An denen du das Gefühl hast, dass alles ein bisschen zu viel ist. Für mich ist Schwimmen dann wie ein Reset-Knopf. Was ist deiner?
Fachlich
Wie ich arbeite und wer mich geprägt hat
Ich arbeite traumasensibel und nervensystemfreundlich und verbinde dabei modernes Nervensystemwissen mit systemischem und hypnosystemischem Arbeiten, Hypnose und der Arbeit mit inneren Anteilen. Ich verfüge über fundierte Ausbildungen in den Bereichen Nervensystemarbeit und Hypnosetherapie.
Meine Arbeit ist über viele Jahre gewachsen. Aus Ausbildungen, Vorträgen, Büchern und fachlichen Ansätzen, die mein Denken, meine Haltung und meine Art, Menschen zu begleiten, geprägt haben. Einige davon möchte ich hier sichtbar machen.
Nervensystem, Trauma & Körper
Stephen Porges · Deb Dana · Peter Levine · Bessel van der Kolk · Sasja Metz · Verena König · Britta Kimpel
Hypnose & hypnosystemische Arbeit
Gunther Schmidt · Agnes Kaiser Rekkas · Milton H. Erickson · Alexander Hartmann (System23)
Beziehung, Entwicklung & Werte
Emanuel Erk · Gerald Hüther · Frank H. Sauer · Friedemann Schulz von Thun · Veit Lindau · Dr. Andrea Maria Bokler
Ich freue mich auf dich.
Persönlich in Gössenheim oder online. Erzähl mir in ein paar Worten, was dich gerade beschäftigt. Es muss nichts Fertiges sein.


