Gewaltfreie Kommunikation

 

 

(Konfliktlösungsmethode für einen Weg zu mehr Frieden auf der Welt)

 

Konflikte, welcher Art auch immer, sind es, die ein harmonisches Miteinander im Wege stehen.

 

Mit Konflikten können wir überall konfrontiert werden: in der Familie – zwischen Partnern, Geschwistern oder Eltern-Kind-Beziehung, unter Freunden, im Nachbarschaftsverhältnis, in Schule und Beruf, Institutionen und Organisationen… ja, zwischen Völkern und Nationen.

 

Marshall B. Rosenberg entwickelte den Prozess der gewaltfreien Kommunikation (GFK) bereits im Jahre 1963. Er nennt diesen Sprachgebrauch auch „language oft the heart“.

 

Durch diese achtsame Sprache kann ein Kommunikationsfluss entstehen, oder bestehen bleiben, der für das friedliche Lösen von Konflikten notwendig ist.

 

Im Mittelpunkt dieser Kommunikationshaltung steht die einfühlsame Verbindung zu sich selbst und zu Anderen.

 

Gefühle weisen auf Bedürfnisse hin, und die, so Rosenberg, sind der wesentliche Inhalt unserer Kommunikation.

 

Marshall Rosenberg bezeichnet Gewalt auch als einen tragischen Ausdruck unerfüllter Bedürfnisse.

 

Er betrachtet zwei gegenläufige Formen der Kommunikation, nämlich die gewaltfreie Kommunikation („Giraffensprache“) und die lebensentfremdende Kommunikation („Wolfsprache“).

 

Der „Wolf“… urteilt und verurteilt; er analysiert; kritisiert; diagnostiziert und vergleicht (gut-schlecht, normal-ab normal…); weiß, was mit dem Anderen nicht stimmt; bewertet; lobt; legt Maßstäbe an; droht mit Strafen; fühlt sich im Recht und sucht sofort nach einem Schuldigen.

 

Solchem Verhalten folgt, dass der Andere sich schlecht fühlt, sich wehrt, unwillig ist, oder ausweicht.

 

Fazit: die Menschen kommen nicht miteinander in Verbindung.

 

Die „Giraffe“ hingegen spricht die Sprache des Herzens. Achtet auf ihre Gefühle und die der Anderen und ist sich der dahinter liegenden Bedürfnisse bewusst.

 

Sie „überhört“ Angriffe, Vorwürfe, Beleidigungen und Forderungen, weil sie in der Lage ist, dies zu „übersetzen“.

 

In der Giraffensprache bittet oder wünscht man, statt zu fordern.

 

GEWALTFREIE KOMMUNIKATION:

 

 

Durch den Einsatz dieser achtsamen Sprache wird Wohlwollen verstärkt und Ablehnung oder Abwertung vermieden. Sie erlernen einen aus vier Schritten bestehenden, leicht verständlichen Prozess:

 

Mit Hilfe der GFK kann langsam Klarheit in Ihre Gedanken, Wünsche, Vorstellungen und Gefühle kommen, und Sie werden im Umgang mit Ihren Gefühlen und Bedürfnissen keine „Gewalt“ mehr brauchen. Weder gegen sich selbst noch gegen Andere.

 

Bissiges, wertendes und verletzendes Vokabular bleibt Ihrem Wortschatz fern und, im umgekehrten Falle, können Sie verbale Angriffe nicht mehr treffen.

 

Worte können „gewaltig“ sein …

 

… wäre es nicht schön, wenn wir alle unsere Worte mit mehr Bedacht einsetzen könnten?

 

Ich biete das Erlernen der GFK ganz individuell im Einzelcoaching, in Tagesworkshops, oder intensiv in Wochenendseminaren an.

 

 

Es geht nicht darum nett zu sein,

AD

sondern darum echt zu sein !!!

Worte ...
können Brücken bauen
und somit verbinden,
oder
bestehende Verbindungen
sprengen!